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Wieso eigentlich SUNDAYS?

· von Luisa & Moritz ·
konzeptgeschichte

Warum wir das hier bauen, was wir uns dafür vorgenommen haben — und warum „Sonntag" der ehrlichste Tag der Woche ist.

Es gibt diesen einen Moment, irgendwann nachmittags, wenn der Kaffee langsam kalt wird und du merkst: Ich will eigentlich nichts Produktives machen — aber einfach nur rumsitzen auch nicht.
Das war der Moment, in dem SUNDAYS entstanden ist.

Warum Kreativität

Kreative Sessions sind längst nichts Unbekanntes mehr. Keramik bemalen, Armbänder machen, kleine Workshops — die Nachfrage ist riesig, die Slots oft wochenlang ausgebucht. Gleichzeitig fühlt es sich häufig nach Atelier an: schön, aber manchmal auch ein bisschen einschüchternd. Zu sehr nach „man muss kreativ sein können“.

Und genau das wollten wir anders machen.

SUNDAYS soll kein Ort sein, an dem perfekte Kunstwerke entstehen müssen. Sondern ein Ort, an dem man einfach ausprobieren darf. Ohne Erwartungen, ohne Druck, ohne das Gefühl, etwas „gut“ können zu müssen.

Warum Café

Weil wir keinen Ort gefunden haben, der beides verbindet.

Entweder man geht in ein Café, bleibt eine Stunde sitzen und geht wieder. Oder man bucht einen Workshop mit klarer Uhrzeit, klarer Aktivität und klarer Erwartung.

Unser Herz schlägt aber für etwas dazwischen.

Ein Ort, an dem man spontan auf einen Cappuccino vorbeikommt — und vielleicht doch noch bleibt, um etwas zu bemalen. Oder genau andersherum.
Ein Ort, an dem Kaffee trinken, reden, kreativ sein oder einfach nur da sein gleichzeitig Platz haben.

Warum Sonntag

Sonntag ist der einzige Tag, an dem niemand erwartet, dass du machst.

Wir mochten die Idee, dieses Gefühl aus einem einzigen Wochentag herauszulösen.
Nicht Sonntag als Datum — sondern Sonntag als Haltung.

Ein bisschen langsamer. Ein bisschen leichter.
Mehr Platz für Dinge, die keinen Zweck erfüllen müssen außer Spaß zu machen.

— Luisa & Moritz